WERBUNG | In Berlin sind wir immer wieder gerne und am liebsten haben wir im RADISSON BLU BERLIN gewohnt. Ausschlaggebend dafür war das riesige Säulenaquarium, das sich in der Lobby befand, es war so wunderschön und verbreitete eine einmalige Atmosphäre, wenn man morgens mit Blick auf das Aquarium frühstücken konnte. Außerdem hatten wir von unserem Zimmer aus einen Blick auf die Fische und Taucher darin und das fand unser Sohn früher immer sehr spannend. Leider gibt es das Aquarium in dem Hotel durch einen Unfall nicht mehr – sehr schade!



Der Berliner Dom, direkt neben unserem Hotel, ist eines der beeindruckendsten Wahrzeichen Berlins. Ein prächtiger protestantischer Kuppelbau aus der wilhelminischen Zeit, der zwischen 1894 und 1905 errichtet wurde. Mit seiner monumentalen Kuppel (fast 100 Meter hoch), der reichen Neo-Renaissance- und Barock-Ästhetik, goldenen Kreuzen und unzähligen Ornamenten thront er majestätisch am Lustgarten, direkt gegenüber dem Humboldt Forum und als „Eingangstor“ zur Museumsinsel.



Der Fernsehturm Berlin ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands und eines der bekanntesten Wahrzeichen der Hauptstadt. Erbaut 1969 als Symbol der DDR, ragt seine schlanke Silhouette mit der markanten Kugel hoch über dem Alexanderplatz. Wir waren oben in der Aussichtsetage auf 203 Metern – und der 360-Grad-Blick war einfach atemberaubend: Von hier sieht man die ganze Stadt, vom Reichstag über den Dom bis weit in die Vororte. Bei gutem Wetter reicht der Blick sogar bis nach Potsdam.



Der Reichstag mit seiner ikonischen gläsernen Kuppel von Norman Foster ist eines der markantesten Symbole der deutschen Demokratie – Sitz des Bundestags und ein absolutes Highlight in Berlin. Der Besuch der Dachterrasse und der Kuppel ist kostenlos, bietet einen fantastischen 360-Grad-Blick über das Regierungsviertel, den Tiergarten und die ganze Stadt. Heute muss man fast immer im Voraus buchen (über die offizielle Website des Bundestags), da die Plätze begrenzt sind und spontane Besuche nur selten klappen. Wir haben unseren Termin rechtzeitig online reserviert, und es hat sich total gelohnt: Der spiralförmige Aufstieg in der Kuppel, die Audioguides (auch extra für Kinder) und der Ausblick waren beeindruckend.






Das Bundeskanzleramt in Berlin – oft einfach „die Waschmaschine“ genannt wegen seiner markanten, weißen, lochbandartigen Fassade – ist der moderne Amtssitz der Bundeskanzler seit 2001.
Der beeindruckende Bau von Axel Schultes und Charlotte Frank thront direkt am Spreebogen, gegenüber dem Reichstag, mit seiner gläsernen, lichtdurchfluteten Architektur, dem riesigen Innenhof und dem markanten Kubus-Design. Von außen wirkt es futuristisch und ein bisschen kühl, innen aber warm und funktional, ein Symbol für das neue, offene Deutschland nach der Wiedervereinigung.

Das Olympiastadion Berlin ist ein beeindruckendes historisches Wahrzeichen, das 1936 für die Olympischen Spiele erbaut wurde und heute mit moderner Sanierung (2000–2004) für Fußball, Konzerte und Events glänzt; mit 74.000 Plätzen und dem markanten „Feuerring“-Dach.
Ein absolutes Highlight, das uns total überrascht hat: die Stadionkapelle (seit 2006 zur WM eröffnet), eine ökumenische Oase der Stille mitten im Stadion, direkt unter der Tribüne. Die elliptische Wand ist komplett mit Blattgold bedeckt und wirkt wie ein goldenes Oval aus purem Glanz. Dazu Bibelverse in 18 Sprachen als warmer Kontrast. Ein Ort der Ruhe und Reflexion, der perfekt zur pulsierenden Arena passt und uns als Familie sehr beeindruckt hat.


Das Brandenburger Tor ist das wohl bekannteste und symbolträchtigste Wahrzeichen Berlins. Zwischen 1788 und 1791 im klassizistischen Stil erbaut, diente es ursprünglich als Stadttor und Triumphbogen für Preußen. Mit seinen zwölf dorischen Säulen, dem markanten Quadriga-Gespann obenauf und der Inschrift „Dem Frieden“ verkörpert es heute vor allem Einheit, Freiheit und den Fall der Mauer 1989. Mitten auf dem Pariser Platz gelegen, ist es ein Ort, an dem Geschichte spürbar wird, ob bei Sonnenschein, wenn es golden leuchtet, oder nachts beleuchtet.

Heute ist Checkpoint Charlie einer der meistbesuchten Touristen-Hotspots Berlins. Ein rekonstruiertes Symbol der Kalten Krieg-Zeit an der Ecke Friedrichstraße/Zimmerstraße. Man sieht die berühmte Nachbau-Kontrollbaracke mit US-Flaggen, Sandbags (heute Beton gefüllt), großen Schildern und oft Schauspielern in alten Uniformen, die für Fotos posieren (seit 2019 kostenlos, keine Bezahlung mehr erlaubt). Die Stelle ist laut, voll mit Souvenir-Shops, Touristengruppen und Selfie-Sticks. Direkt daneben lohnt sich das Mauermuseum (Haus am Checkpoint Charlie) mit echten Fluchtgeschichten und Exponaten.

Das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) ist Berlins legendäres Luxus-Kaufhaus und eines der größten und berühmtesten Europas, seit 1907 ein absolutes Shopping-Highlight am Tauentzienstraße in Charlottenburg. Mit sieben Etagen voller High-End-Marken, Designer-Klamotten, Schmuck, Kosmetik und einer riesigen Feinkostabteilung im 6. Stock (die „Gourmet-Etage“) ist es ein Paradies für alle, die gutes Essen lieben: Frische Austern, Kaviar, Käse aus aller Welt, Pralinen, internationale Süßigkeiten und eine tolle Auswahl an Berliner Spezialitäten.

Dieses spektakuläre, aufgefächerte Zeltdach aus weißen Stoffbahnen (ca. 67 Meter hoch) spannt sich wie ein riesiger, transparenter Regenschirm über den zentralen Forum-Platz und verbindet die umliegenden Gebäude zu einem offenen, lichtdurchfluteten Raum. Entworfen vom Architekten Helmut Jahn und 2000 eröffnet, symbolisiert es laut Legende sogar den japanischen Berg Fuji. Ein echter Wow-Moment! Tagsüber fällt das blaue Himmelslicht durch die Segel und schafft eine magische, fast schwebende Atmosphäre, abends leuchtet es bunt und wird zum Hotspot für Cafés, Restaurants und Events.

Wenn ihr euch für die Geschichte unserer Computer / Computerspiele / Konsolen interessiert, dann kann ich euch wärmstens einen Besuch in dem wirklich sehr interessanten COMPUTERSPIELEMUSEUM empfehlen. Die Ausstellung wird ständig erweitert.

Die East Side Gallery ist das längste erhaltene Stück der Berliner Mauer (ca. 1,3 km) und eines der emotionalsten und farbenfrohsten Denkmäler der Stadt. Direkt an der Spree in Friedrichshain wurde sie 1990 von internationalen Künstlern mit über 100 beeindruckenden, oft politischen und hoffnungsvollen Graffiti und Wandbildern gestaltet – darunter die berühmten Motive wie der „Bruderkuss“ von Brezhnev und Honecker oder der Trabant, der durch die Mauer bricht. Heute ist sie ein Open-Air-Museum voller Farbe, Geschichte und Botschaften von Freiheit und Einheit – ein absolutes Muss für jeden Berlin-Besuch, besonders bei Sonnenuntergang, wenn die Mauer in goldenes Licht getaucht ist und die Spree glitzert. Ein Ort, der uns als Familie tief berührt hat: Hier spürt man die Freude über das Ende der Teilung.



Berlin ist immer eine Reise wert. Soviel Geschichte, soviel Sehenswertes.

Hinweis: Dieser Reisebericht war früher schon einmal hier in meinem Blog, bis er beim großen Datencrash zusammen mit vielen anderen Beiträgen aus fast 20 Jahren BENBINO BLOG verloren ging. Genau deshalb möchte ich ihn jetzt wieder hier in meinem Blog haben … als persönliche Erinnerung an unsere Reisen und für alle meine Leser*innen, die genauso gerne darin blättern. Gleichzeitig kann er natürlich auch als kleiner Reise-Impuls dienen, falls ihr gerade über eine Städtetour nach Berlin zum Sightseeing inklusive Hotel nachdenkt und wissen wollt, wie sich Sightseeing in Berlin wirklich anfühlt. So hole ich nach und nach ein paar meiner alten Blog-Favoriten zurück … Stück für Stück.
